Berührendes Filmdokument in Kooperation mit den Hospizgruppen Ravensburg und Weingarten
„Palliativstation“ wird am 14.3. 26 ab 15 Uhr in Kooperation mit den Hospizgruppen Ravensburg und Weingarten im Kulturzentrum Linse in Weingarten zu sehen sein.
„Mein erster Anstoß zu diesem Film war der Impuls, mich mit meiner eigenen Angst vor dem Tod auseinanderzusetzen,“ so Regisseur Phillip Döring. Seit seiner Premiere auf der Berlinale 2025 wird „Palliativstation“ gefeiert. „Selten ging man nach vier Stunden Kino so bereichert und beschenkt nach Hause“, hieß es unter anderem, und am 15.2. 26 gab es noch Auszeichnungen für besten Dokumentarfilm und besten Schnitt.
Nicht dem Leben mehr Zeit, sondern der verbleibenden Zeit mehr Leben zu geben ist ein Grundsatz der Palliativmedizin. Der Film begleitet den Alltag auf einer Palliativstation und beobachtet in langen Einstellungen die Begegnungen der Ärzte, Pfleger und Therapeuten mit Patienten und Angehörigen. Dabei geht um medizinische, ethische, psychologische und juristische Fragen und immer auch um Würde und Mitmenschlichkeit. Das Ergebnis, so Döring: „Ein Film mehr über das Leben als über den Tod“.
Im Kulturzentrum Linse wird das vierstündige Werk mit Kaffeepause gezeigt. Regisseur Phillip Döring und Palliativarzt Dr. Sebastian Pfrang, einer der Ärzte im Film stehen danach noch für ein Publikumsgespräch zur Verfügung. Vertreter*innen der beiden örtlichen
Hospizgruppen werden ebenfalls anwesend sein und informieren.