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Dr. Robert Antretter von der Veronika-Stiftung hat dem neuen Leiter des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser, Ferdinand Graf von Degenfeld-Schönburg, eine 40 000 Euro-Spende überreicht.
Vor einem Jahr gründeten die Malteser im Landkreis Göppingen einen ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst. In einem festlichen Gottesdienst in der Marienkirche in Eybach wurden am 6. Juli 2011 neben den 16 bisherigen 14 neue Helfer im ambulanten Hospizdienst in ihr Ehrenamt berufen. Zuvor waren sie sechs Monate von der Theologin und Koordinatorin des Dienstes, Gabriele Ulmer, geschult worden.
Nach dem Gottesdienst fand im Eybacher Schloss ein Stehempfang der Malteser statt. Der Kreisbeauftragte und Vizepräsident der Malteser in Deutschland, Edmund Baur, begrüßte rund 70 Gäste aus dem sozialen Bereich. Mit dem Hospizdienst sei jetzt eine Aufgabe zu den Maltesern zurückgekommen, um die sie sich schon vor fast 1000 Jahren gekümmert hätten, sagte er. Es seien die Malteser Ritter gewesen, die zum Ende des 11. Jahrhunderts in Jerusalem die Not und Hilflosigkeit der Menschen im Heiligen Land spürten und sich verpflichtet sahen, hier zu wirken. Baur betonte, dass Ferdinand Graf von Degenfeld-Schönburg in der Hospizarbeit erfahren und als Ehren- und Devotionsritter des Souveränen Malteser Ritterordens zur Leitung des Kinder- und Jugendhospizdienstes im Kreis Göppingen geeignet sei. Er berief ihn dazu im Namen des Diözesanleiters, Karl-Eugen Erbgraf zu Neipperg.
Dr. Robert Antretter, der auch Bundesvorsitzender der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung ist, übergab dem Grafen vom Veronika-Werk Stuttgart 40 000 Euro zur Förderung der Kinder- und Jugendhospizarbeit.
Zum Abschluss erklärte, Gabriele Ulmer, welcher Personenkreis beraten und betreut wird, und bat die Anwesenden, in ihren Bekannten- und Freundeskreisen über die Arbeit des Kinder- und Jugendhospizdienstes zu berichten.
"Viele Leute haben schon gesagt: Ja, wenn wir gewusst hätten, dass es so was gibt."


